Was sind Nietengürtel?

Nietengürtel kennt man ursprünglich aus der Punkerszene. In den 80iger Jahren waren sie bei den Punks ganz groß in Mode. Aber nicht nur da, auch die Gothicfans hängen sich Nietengürtel um die Hüften.

Nietengürtel sind meistens sehr breite Gürtel, die es mittlerweile in allen möglichen Farben gibt. Sie bestehen oft aus Plastik, die etwas teurere Variante gibt es auch in Leder. Diese Gürtel versieht man mit so genannten Nieten. Man stanzt Löcher in den Gürtel und schraubt bzw. presst silberne, spitze Knöpfe hinein. Niete ist aber auch nicht gleich Niete, der Liebhaber unterscheidet zwischen Killernieten, Pyramidennieten und  Spitznieten. Die unechten Ledergürtel setzen sich aus drei Lagen zusammen: Die erste besteht aus Kunstleder, ist glänzend und gummiartig. Die Dritte ist ebenfalls Kunstleder, die dem echten Leder sehr ähnelt, dazwischen wird eine schlecht zu beschreibende Masse gelegt. Das Problem an den billigen Kunstledergürtel ist, dass sich die erste Lage sehr schnell ablöst und man den Gürtel relativ schnell entsorgen kann. Wenn man etwas qualitativ hochwertiges besitzen möchte, sollte man schon auf echtes Leder zurückgreifen und ein paar Euro investieren. Wer noch gute, originale Gürtel möchte, die nicht fabrikneu aussehen, der sollte mal in den Undergroundläden in England schauen.

Aber nicht nur für Hosenträger gibt es Nietengürtel, mittlerweile hat auch die Bademode die blitzenden Hüfthalter entdeckt.

Für einen guten Gürtel sollte man in den Gothicläden schauen oder aber auch im Internet kann man sich informieren. Da der Nietengürtel mittlerweile salonfähig geworden ist, bekommt man in den herkömmlichen Modegeschäften auch bunte (oft auch pastellfarbene) Gürtel.